Zum schönen Tod – Claudia Casagranda & Conny Hlawatsch über Sterben, Abschied und das Leben davor

Shownotes

Über den Tod spricht man nicht gern. Oder zu spät. Oder erst dann, wenn plötzlich alles ganz konkret ist. In dieser Folge von „Richtig gutes Zeug“ spricht Fabian mit Claudia Casagranda, Fotografin und Hospizbegleiterin, und Conny Hlawatsch , die aus Hospiz- und Palliativarbeit kommt, über Tod, Sterben, Abschied – und darüber, warum genau dieses Thema mitten ins Leben gehört.

Es geht um die Frage, ob es so etwas wie einen „schönen Tod“ überhaupt geben kann, warum gute Gespräche Angehörigen helfen können, was am Lebensende wirklich wichtig wird und weshalb es nie zu früh ist, über eigene Wünsche, Ängste und Vorstellungen zu sprechen. Claudia und Conny erzählen von ihrer neuen Gesprächsreihe „Zum schönen Tod“, die einen offenen Raum schaffen möchte: nicht düster, nicht belehrend, sondern ruhig, persönlich, ehrlich – und vielleicht leichter, als man denkt.

Eine Folge über ein schweres Thema, die erstaunlich lebensnah ist. Über Würde, Begleitung, Vorsorge, Trauer, offene Schleifen – und über die Frage, was wir heute schon klären können, damit wir später nicht sprachlos bleiben.

Das nächste Treffen findet am 15.07.2026 in Ravensburg statt. Weitere Infos gibts direkt bei claudia@casagranda-foto.de oder info@cornelia-hlawatsch.de .

Über Feedback, Gästevorschläge und Fragen freuen wir uns: hallo@kapuziner.info Ein Podcast aus dem Kapuziner - Raum für Kunst, Kultur und Soziales e.V.

Buch: Wer bist du, Tod? von Sonja Hartwig und Nora Klein, erschienen bei Hartmann Books Anlaufstellen zum Thema Tot: Hospizgruppen / Hospizvereine in Ravensburg und Weingarten, Trauercafés, Letzte-Hilfe-Kurse, VHS, OSK / Krankenhaus-Angebote zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Transkript anzeigen

00:00:05: Herzlich Willkommen zum Podcast

00:00:07: Richtig Gutes Zeug.

00:00:08: Heute nicht aus dem Kapuzinhalten-Rabendsburg, ich sage gleich wo wir gerade sind!

00:00:13: Mein Name ist Fabian Bingenheimer und ich bin Ehrenamtlicher Vorstand im Kapuziner und Hauptprofliche Innovationsmanager.

00:00:20: In diesem Podcast beschäftigen wir uns mit der Zukunft – mit dem Positiven, mit dem was wir selbst verändern und beeinflussen können.

00:00:26: Aber heute sprechen wir über ein Thema... das kann man nicht so ganz selber beeinflussend.

00:00:33: Das betrifft uns aber alle und ich glaube über dieses Thema sprechen wir vielleicht ein bisschen zu wenig, nämlich über das Themenfeld Todsterben Abschied und die Frage wie wir auch damit leben können.

00:00:47: Und das Gute daran ist auf jeden Fall dass es Menschen gibt die sich hier vor Ort mit diesem Thema auseinandersetzen und dass wir im Zweifel nicht unbedingt alleine gelassen sind wenn wir Hilfe brauchen.

00:00:59: Meine heutigen Gäste wollen mit ihrer Gesprächsreihe zum schönen Tod einen offenen Raum schaffen.

00:01:05: Nicht düster, nicht belehrend, nicht therapeutisch sondern persönlich ruhig ehrlich und vielleicht auch leichter als man erwartet.

00:01:13: Claudia Casagranda bringt als Fotografin- und Hospizbegleiterin einen künstlerischen und menschlichen Blick auf Übergänge mit Coni Lavatsch bringt Erfahrungen aus Hospiz und Palliativarbeit mit.

00:01:24: Gemeinsam laden sie Menschen dazu ein über Fragen zu sprechen, die oft lange unausgesprochen bleiben.

00:01:31: Herzlich willkommen Claudia und Coni!

00:01:35: Hallo!

00:01:36: Genau und Claudia wir sind auch hier gerade bei dir im Studio.

00:01:40: da haben wir uns jetzt getroffen um eben über genau diese Themen zu sprechen.

00:01:45: vielleicht erst mal Eine persönliche Frage an euch beide.

00:01:48: Wie seid denn ihr mit dem Thema Todsterben, also Todsterbe und Abschied in Berührung gekommen?

00:01:56: Also bei mir ging es schon ziemlich früh los mit dem Tod.

00:01:59: Mein Vater ist gestorben als ich sechs war und so über mein Leben verteilt sind wirklich sehr oder doch zu mich viele Menschen schon gestorbt.

00:02:07: aber dass ich mich wirklich so angefangen habe so richtig damit auseinanderzusetzen das war nach einem Tod meiner Mutter vor.

00:02:12: ich glaube acht

00:02:13: Jahren jetzt

00:02:14: und ich hab dann zwei Warte mal, achtzehn, siebzehn ist ich glaube gestorben.

00:02:18: Und dreiundzwanzig habe ich dann die Fortbildung zur ambulanten Staubebegleiterung gemacht.

00:02:23: So hatte ich irgendwie schon den ganzen Weile im Kopf und hab mich irgendwie nicht getraut.

00:02:27: Habe es aber trotzdem gemacht und das war ein ziemlich guter Schritt vor allen Dingen weil... Nicht vor allem andersrum formuliert.

00:02:35: Ich hätte mir gewünscht jetzt früher schon gemacht, weil dann hätte ich meine Mutter anders mit begleiten können, weil ich ganz viel... Also ich wäre nicht so sprachlos gewesen!

00:02:44: Und auch nicht so... Ich hätte einfach mehr Sachen gewusst.

00:02:47: Das wäre einfacher gewesen, glaube ich.

00:02:50: Einfach wär's wahrscheinlich nicht gewesen, es wäre anders gewesen.

00:02:53: Konny wie war das bei dir?

00:02:54: Gabs da einen persönlichen Einstieg oder...

00:02:57: Bei mir was ganz anderes und ich bin eher über die berufliche Schiene eingestiegen.

00:03:03: Ich bin eigentlich Gesundheits- und Krankenpflegerin Und habe in meiner Arbeit ganz schnell gemerkt, dass ich häufig die Patienten am Lebensende begleite.

00:03:14: Die eben am Lebensend sind und hab gemerkt das meine KollegInnen das gerne sozusagen an mich abgeben.

00:03:21: Und dann habe ich festgestellt, dass das was ist.

00:03:24: Was ich gern mache auch wenn es ein bisschen komisch klingt aber... weil ich immer davon ausgegangen bin, was würde ich denn vielleicht am Lebensende wollen und wie würde ich gepflegt werden wollen?

00:03:35: Und so ist es eigentlich gekommen dass ich da irgendwie mich engagiert habe.

00:03:41: Claudia du kommst ja aus der Fotografie also aus einer Arbeit die irgendwie Momente festhält.

00:03:46: hat dich das Thema Vergänglichkeit dadurch schon länger begleitet?

00:03:50: Ich wollte sagen dass ich letztlich deswegen angefangen hab Fotos zu machen.

00:03:55: Ich habe ganz früh mit einer Kamera einfach nur Schnappschüsse gemacht, die waren wirklich nicht gut.

00:04:00: Also ich hab irgendwann gemerkt dass ich Dinge festhalten möchte, die um mich konservieren und das Kamer war erst nachdem ich angefangen hatte zu fotografieren.

00:04:11: was mir das aufgefallen ist, dass das Ospreli schon mal der Grund war die Kamera in die Hand zu nehmen.

00:04:15: Und tatsächlich beschäftige ich mich jetzt mit der Arbeit tatsächlich aktiv mit Übergangsprozessen Nichts wegen einer Weise direkt beim Tod, aber es gibt ja auch ganz oft im Leben Übergänge wo was Altes sterben muss um das was Neues entstehen kann.

00:04:30: und damit beschäftige ich mich gerade auch ziemlich viel mit der Fotografie.

00:04:34: Mit mir selber aber auch mit hauptsächlich Kundinnen.

00:04:39: Konny du hast grad schon gesagt Du hast die fachliche Erfahrungen aus der Hospiz und Arbeit und dem Palliativkontext.

00:04:45: Was hatten diese Arbeit an deinem Blick auf das Leben verändert?

00:04:50: Wahrscheinlich alles.

00:04:54: Ich würde auf jeden Fall sagen, dass man ganz häufig von Menschen die mal begleiten darf lernt ihm hier und jetzt zu leben.

00:05:05: Und ich glaube so ganz viel kann man gar nicht konservieren sondern das es tatsächlich geht um diese einzelne Momente und dass es häufig keine ganz großen Momente sind die in Erinnerung bleiben sondern vielleicht eher auch manchmal so ganz stille und kleine Momente die aber umso wichtiger sind.

00:05:26: Also als ich mich gefragt habe, hey guck mal hier so ein Podcast über Tod aufzeichnen.

00:05:29: Da hab' ich erst mal so gedacht, oh weiß gar nicht so richtig... also ne?

00:05:34: Ich bin jetzt irgendwie so nicht mehr Mitte dreißig sondern Ende Dreißig und mein Bewusstsein über die eigene Vergänglichkeit hat in den letzten Jahren irgendwie an Schärfe gewonnen.

00:05:44: So Und drum ist es auch ja jetzt nicht unbedingt das einfachste Thema für mich da so zum drüber sprechen.

00:05:51: und wenn sich mich jetzt damit beschäftigt haben im Vorfeld habe ich gemerkt Also ich hatte jetzt im Vergleich zu dir Claudia gar nicht so viele sehr enge, sehr emotionale Erfahrungen mit Tod bisher gehabt.

00:06:05: Und das heißt auch dass meine Meinung oder mein erfahren darüber noch gar nicht geprägt ist und dementsprechend habe ich jetzt vielleicht auch ganz viele Fragen die für euch vielleicht weiß nicht total offensichtlich sind oder auch nicht Ich weiss nicht mehr werden mal sehen wie das so ist.

00:06:22: also Ich glaube, vielen Leuten fällt es weiterhin total schwer über Tod und Überstärken zu sprechen.

00:06:31: Obwohl es ja eigentlich das sicherste ist was uns allem bevor steht.

00:06:34: wie ist da euer erfahren?

00:06:38: Du meinst jetzt persönlich oder...

00:06:40: Nee wenn ihr mit Leuten sprecht in so einer Sterbebegleitung im Hospiz in der Palliativkontext fällt es Leuten schwer über tot und sterben zu sprechen.

00:06:51: oder bin ich da jetzt nur ein Individual?

00:06:54: Ich glaube, in den meisten Leuten fällt es schwer.

00:06:56: Wusste dann wirklich drum geht?

00:06:57: Also vor allem wenn dann wirklich klar ist da stirbt jemand... Da muss man sich mit dem Tod auseinandersetzen.

00:07:03: Also ich habe jetzt hauptsächlich also eher mit den Angehörigen zu tun.

00:07:09: Da wurde aber dann eher über das Leben gesprochen.

00:07:11: Das Leben, weil mir immer viel erzählt wird wie die Person so war.

00:07:17: Dazu muss ich sagen, dass ich noch nicht so wahnsinnig viele Bekleidungen gehabt habe.

00:07:21: Aber da war's meistens so, dass eher die Angehörigen betreut habe, weil die am Gehen waren wirklich meistens schon gar nicht mehr ansprechbar waren.

00:07:31: Aber die, die ansprechbare waren, da hab ich die Erfahrung gemacht, die haben auch nicht über den Tod gesprochen.

00:07:35: Das war auch eher so im Hier und Jetzt... Und auf was mich selber betrifft ist mir fällt es überhaupt nicht schwer, so über einen Tod zu sprechen.

00:07:49: aber hier zum Beispiel da vorne ist ein Buch liegen das seht ihr natürlich jetzt nicht im Podcast.

00:07:54: Das ist so ein Buch, das wunderschön gestaltet und da sind Interviews drin

00:08:02: von Menschen die

00:08:04: gestorben sind.

00:08:06: Und das kann ich wirklich nur in Etappen lesen weil du liest es und diese Menschen sind so lebendig auch im anderen Hand der Fotos die da drinnen sind.

00:08:14: Nur dann ist plötzlich nicht mehr abstrakt weil irgendwann hört die Geschichte auf oder irgendwann hört das Interview auf.

00:08:19: Und das ist was wirklich, was ertrag ich auch sehr schwer während jetzt so über den Tod im Allgemeinen zu sprechen oder die Fragen, die wir jetzt vorbereitet haben.

00:08:25: So etwas wie Wie stelle ich mir meine Beerdigung vor?

00:08:28: Darüber fällt es mich total einfach zu sprechen.

00:08:31: aber das ist auch das Anberhalbstrakte.

00:08:32: Das ist noch weiter weg.

00:08:35: Wir nähren uns eurem Format dann gleich.

00:08:40: Aber erst mal noch ein bisschen allgemeiner kurz.

00:08:42: Ich glaube ihr hast es angesprochen.

00:08:43: Das Buch heißt wenn ich hier das richtige gegriffen habe wer bist du tot?

00:08:48: Und ist von Sonja Hartwig und Nora Klein, nur für die, die es interessiert.

00:08:52: Falls sie das nachgucken wollen, ist bei Hartmann Bux erschienen.

00:08:56: Das

00:08:56: ist mega schön gemacht.

00:08:57: also

00:08:58: so.

00:09:00: Konni was ist da deine Erfahrung?

00:09:01: Warum fällt's Leuten schwer über Tod und Sterben zu sprechen?

00:09:06: Erst mal würde ich sagen willkommen im Club!

00:09:08: Ich glaube es fällt allen schwer spätestens dann wenns konkret wird.

00:09:13: Und ich glaube, es fällt Menschen so schwer weil es ja dieser endgültige Abschied ist.

00:09:17: Also das ist ja was, was wir uns tatsächlich auch geistig nicht vorstellen können.

00:09:23: eine Welt ohne uns also wann immer wir auf die Welt blicken, blicken wir ja sozusagen durch unsere Augen auf diese Welt und ohne uns ist schwer vorstellbar.

00:09:33: Das heißt es ist sozusagen der größte Verlust den es gibt.

00:09:39: Und glaubst du dass der Tod wirklich ein Tabuthema ist?

00:09:43: An und für sich?

00:09:43: oder reden wir nur oft im falschen Moment mit dem falschen Borden?

00:09:47: Oder irgendwie gar nicht darüber, weil wir eher Angst haben was falsch

00:09:50: zu machen.

00:09:51: Ich glaube wir haben oft Angst was falsch zum Machen.

00:09:53: das würde ich tatsächlich auch sozusagen aus meiner Laufbahn sagen dass ich also ich mache das jetzt schon viele viele Jahre und ich war früher viel zu ängstlich bestimmte Dinge anzusprechen mit Menschen die vielleicht schon weit an ihrem Lebensende waren.

00:10:11: Und das war gar nicht zwingend die Angst desjenigen, der gestorben ist sondern meine eigene Angst und ich erlebe es ganz ganz unterschiedlich.

00:10:20: also Ich erlebe Menschen, die das ganz klar auch artikulieren können.

00:10:23: Also ich war jetzt am Wochenende im Hospiz und da ist ein älterer hergestorben und er hat Am samstag noch gesagt ich glaube Jetzt ist es soweit und genau Der Ist damit sehr würde voll umgegangen, finde ich.

00:10:38: Und das ist natürlich nicht allen möglich aber... Ich glaube schon es ist ein großes Tabu-Thema weil das natürlich auch was ist, was sehr in den letzten Jahrzehnten hinter verschlossenen Türen immer passiert ist in Deutschland mit unserem Gesundheitswesen und so und dass wir ein bisschen verlernt haben, dass der Tod für uns alle dazugehört.

00:10:58: also das was du gesagt hast ne?

00:10:59: Das ist die einzige Gewissheit die wir haben ist, dass wir alle sterben werden.

00:11:04: Genau, vielleicht ist es für manche nicht mehr so weit weg und es ist aber nicht zwingend so dass hochaltrige Menschen sich diesem Thema unbedingt leichter zuwenden.

00:11:14: Manchmal ganz im Gegenteil.

00:11:15: Okay okay das heißt... Es muss nicht unbedingt so sein, wenn ich älter werde dann da einen besseren Zugang dazu habe, dass es nicht gegeben irgendwie durch unser Älterwerden in sich.

00:11:29: Was ist denn der Unterschied zwischen Angst vor dem Tod und Angst vor den Sterben?

00:11:34: Dann ihr habt jetzt, gerade bevor wir die Aufzeichnung gestartet haben schon diesen Unterschied gemacht um mich da so rückgefragt oder drum die Frage direkt wieder zu euch zurück.

00:11:50: Also ich würde tatsächlich sagen Angst vorm Tod ist diese Ungewissheit.

00:11:53: was kommt dann nach?

00:11:55: Ich glaube das macht sehr vielen Menschen Angst.

00:11:58: Ich finde es spannend dass quasi alle Nicht quasi alle Weltreligionen arbeiten mit einem Bild, was passiert nach dem Tod.

00:12:07: Und ich glaube nicht ohne Grund.

00:12:08: sozusagen gibt es diese Bilder und Angst vorm Sterben ist für mich und aus dem, was ich erlebt habe eher so dieses... Was auch viel mit Würde zu tun hat.

00:12:20: also was passiert im Sterben?

00:12:22: Wie werde ich behandelt, wie abhängig bin ich?

00:12:25: Wer kümmert sich um mich?

00:12:27: Darf ich sozusagen in all meiner Individualität sterben oder muss ich mich an irgendeinen Plan B halten sozusagen.

00:12:37: Die meisten Menschen haben natürlich Angst davor mit Schmerzen zu sterben.

00:12:41: also wie gut sozusagen bin ich gepflegt umsorgt und wie gut sind vielleicht auch meine Symptome gelindert?

00:12:49: oder eben auch vielleicht wie groß ist meine Angst im Sterben?

00:12:55: Da fällt mir gerade ein Freund von mir, die ist gestorben an Krebs vor vier Jahren oder sowas.

00:13:00: Und sie hat zu mir gesagt... Also Sie hat sich auch wirklich sehr beim Stürmen auseinandergesetzt.

00:13:03: Die hat auch viel... wen nennt es sich das nochmal?

00:13:08: Dieses buddhistische Schweigemeditation um wenn so Klöster geht und man in der Woche nicht spricht.

00:13:18: Das hat sie mehrfach gemacht eben Auch für die Auseinandersetzung.

00:13:21: Sie hat irgendwann gesagt, sie hätte überhaupt keine Angst mehr vor dem Tod.

00:13:23: Sie hatte sich damit wirklich sehr intensiv auseinandergesetzt aber sie hatte panische Angst, dass sie alleine sterben muss.

00:13:29: Dass sie das war dann tatsächlich auch noch zu Corona-Zeiten?

00:13:31: Also

00:13:32: dieser Moment dann...

00:13:33: Ja und es war eben auch zu Coronazeiten und sie hatte einfach Angst, daß sie dann alleine in einem Zimmer liegt und dass niemand hat der Bayer ist.

00:13:42: Letztlich war eine Freundin bei ihr, das wusste ich dann und das fand ich auch wirklich sehr schön.

00:13:47: Und das ist aber was, was ich mittlerweile So sagen kann ich ja früher, als ich jünger war immer gesagt.

00:13:52: Ich habe keine Angst vor dem Sturm.

00:13:53: Ich hab nur Angst vorm Tod eben wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen wie du vorhin gesagt hast Conny so dieses...ich kam in der Welt ohne mich nicht vorstellen.

00:13:59: okay das hört sich jetzt sehr egocentrisch.

00:14:04: Genau

00:14:05: so an was meinigst nicht aber eben weil das ist halt die einzige Vorstellung die ich so hab.

00:14:10: und dann irgendwann habe ich eben auch so viele Menschen erlebt wie es beim Sturm erlebt Und als sie das dann gesagt hat, auch dieses Jahr so Angst vor dass ihr alleine ist da.

00:14:20: Da habe ich dann auch gemerkt ne der Tod selber ist es wirklich bei mir auch nicht mehr.

00:14:24: aber eben dieses Sterben weil ich ja auch nicht weiß genau tut's weh wie ist es und vor allem kann man ja wirklich niemand sagen wieder Übergang ist wie sich das anfühlt.

00:14:37: was denkst du in Frage zurück an dich?

00:14:39: Das ist bei dir jetzt spontan, Gedanken hast du dir offensichtlich noch keine gemacht oder?

00:14:45: Ob

00:14:46: ich jetzt mehr Angst vor dem Tod habe oder Angst vorm Sterben.

00:14:50: Ja schon vor Beidem weil ich würde eher sagen dass in diesem Sterbeprozess dann zum Beispiel ja auch... Ich einfach hoffendlich in Anführungszeichen denn ja auch Leute zurück lasse.

00:15:01: also wenn ich nicht alleine bin heißt es ja das ich nicht allein bin.

00:15:05: also lass sich jemanden zurück und davor hätte ich auf jeden Fall schon auch Angst So.

00:15:12: Ja, das schon und ja... Kann ich mir die Welt ohne mich vorstellen?

00:15:19: Eigentlich schon!

00:15:20: Und das finde ich dann auch gar nicht so schlimm muss ich irgendwie sagen Was ist denn euer Erleben was erlebt ihr denn häufiger dass Menschen zu früh über den Tod sprechen oder viel zu spät?

00:15:36: Gar nicht.

00:15:37: Zu spät.

00:15:39: Spontan würde ich sagen ein zu früh gibt es nicht.

00:15:41: Okay warum?

00:15:43: Ja weil's ja sozusagen jeden jederzeit treffen kann oder jede.

00:15:48: Und ich glaube schon auch, dass es ein bisschen diese Berührungsängste nimmt dieses drüber sprechen.

00:15:56: und natürlich kann man sagen das ist alles nur theoretisch.

00:15:59: Und trotzdem glaube ich, dass man so vielleicht sich auch ein bisschen sozusagen dann genauer damit auseinandersetzt.

00:16:05: was sind denn meine Vorstellungen?

00:16:06: Was sind denn mein Wünsche?

00:16:08: oder auch das, was du gerade erwähnt hast eine Sorge um die zurückbleiben?

00:16:11: was

00:16:12: Was

00:16:13: brauchst du, damit ich das Gefühl habe.

00:16:14: Die sind gut versorgt.

00:16:16: Muss ich mich noch um irgendwas kümmern?

00:16:18: Möchte ich denen was hinterlassen?

00:16:21: Was soll von mir übrig bleiben?

00:16:23: sozusagen all diese Dinge die spielen glaube ich mit eine Rolle.

00:16:25: deswegen glaube ich gibt es kein zu früh.

00:16:29: aber die Erfahrung ist dass es eigentlich häufig zu spät oder fast immer zu späht auch weil Menschen sozusagen die ihre Gegenüber immer in Schutz nehmen wollen und nicht über diese Themen sprechen wollen, obwohl es glaube ich so wichtig wäre drüber zu sprechen.

00:16:48: Und klar zu haben was brauchst?

00:16:49: Was will denn derjenige?

00:16:52: Es kann sein dass ganz viele Menschen das Bedürfnis haben oder die Angst haben.

00:16:56: Ich möchte nicht allein sterben Aber das heißt nicht dass es nicht auch menschen gibt die vielleicht genau das für sich sozusagen als ... vielleicht sogar als Ideal haben, also und nicht das sozusagen.

00:17:08: Also je weniger ich weiß sozusagen was deine Vorstellungen sind, desto schwieriger wird es für mich sozusagen dafür zu sorgen... ...dass das umgesetzt wird, was du brauchst.

00:17:16: weil dafür muss ich ja mit dir drüber gesprochen haben um zu wissen willst du eher allein sein?

00:17:20: Wer soll bei dir sein?

00:17:21: Was ist wichtig für dich?

00:17:23: all diese Dinge?

00:17:24: Und das heißt ja natürlich dass man auch irgendwie in ein Prozess einsteigen muss... ...für sich selber.

00:17:29: und auch für solche Prozesse braucht's irgendwie einen Rahmen und vielleicht auch Gesprächsformat und so weiter.

00:17:35: Und genau das habt ihr ja vor mit eurer Gesprächreihe, die ihr starten wollt.

00:17:40: Die nennt sich zum schönen Tod.

00:17:42: Was ist denn da die Grundidee dieser Gesprächreie?

00:17:46: Ich würde sagen den Tot nahbarer machen, den Tot mehr ins Leben holen... kurz neu ergänzen zu dem, was gerade eben war.

00:17:54: und dann sage ich auch noch dazu etwas.

00:17:57: Ich habe halt auch die Erfahrung gemacht dass es für Menschen zum Beispiel viel einfacher und auch schöner ein Anführungszeichen ist eine Beerdigung auszurichten wenn sie wissen das das im Sinne von der Person ist.

00:18:07: Es ist einfacher für die zurückgebliebenen weil sie wissen Sie tun es im Sinne das fühlt sich gut an.

00:18:14: Das tatsächlich dann auch so zu machen dann nochmal wirklich in gemeinsame Erinnerungen, Spelgen wissen das genau das Lied war.

00:18:22: Der er oder sie sich gewünscht hätte.

00:18:25: zum Beispiel und jetzt eben zu der Gesprächsreihe Nahrbarer machen wir ins Leben holen.

00:18:31: wenn ich mir zum Beispiel überlege als meine Mutter gestorben ist hier hat schon ein paar Jahre vorher sich angefangen vorzubereiten im Sinn von es hat zu mir gesagt Claudia räumert den Keller aus Sie hat sich angefangen zu renovieren.

00:18:45: Ich habe gemeint, jetzt nimm nur das Geld und fahre in den Urlaub was du willst.

00:18:48: Warum schreibst du jetzt den Boden ab?

00:18:50: Und sie meinte Claudie ich fange mit meinem Leben noch nie gerne im Urlaub und ich möchte euch die Wohnung schön hinterlassen.

00:18:56: Das wollte ich alles nicht wissen!

00:18:58: Im Nachhinein dachte ich mir voll schön, dass meine Mutter die Wohnung schön gemacht hat.

00:19:01: Ich mein das mit den neuen Tapeten an der Wand hätte sie auch lassen können.

00:19:05: Aber ich fand es voll gut, dass sie aufgeräumt hat was ihr aufräumen konnte.

00:19:10: Irgendwie die Unterlagen sortiert waren und... ...ich hab's nur so bereut im nachhineinen, dass ich mich nicht mit ihr zusammen hingesetzt habe um mit ihr darüber gesprochen hab weil ich hatte heute wirklich Fragen an Sie eben auch warum sie sich da auseinander gesetzt hat, ob sie Angst gehabt hatte oder wie sie überhaupt was die für eine Einstellung zum Tod hatte.

00:19:28: Um auch vielleicht dann den Prozess, den sie später hatte wo ich gar nichts von ihr wusste um es für uns beide eben hätte einfacher machen können und das ist zum Beispiel etwas was ich ganz oft mitkriege dass wenn die Eltern älter werden und sterben oder krank werden ist es plötzlich so hoppla!

00:19:44: Die Mama ist krank So wie bei mir.

00:19:45: Ich mein, meine Mutter war neun in siebzig ist jetzt kein Alter wo es jetzt total überraschen kommt.

00:19:49: aber plötzlich ist für alle so ach da isser ja der Tod was mach ich jetzt damit?

00:19:54: und dann ist totale Panik und dann geht's auch gar nicht mehr großartig erst mal um die Person sondern da muss man sich erstmal alles kümmern muss ich da erstmal einfinden das wäre mir zum Beispiel ein totales Anliegen dass es da nicht so ein totaler Schock plötzlich ist.

00:20:08: Ja Und ich meine da rede ich zu alten Menschen oder älteren Menschen Der Tod trifft ja auch Junge, aber ich glaube der Schock ist eh immer da.

00:20:16: Aber für mich ist es ein Wunsch, dass das mehr am Alltag so ist und nicht bei sich so einen Schock.

00:20:29: Deine Mutter hat die Tür schon aufgemacht für diese Themen und trotzdem fällt's einem wenn man persönlich davon... betroffen ist so unglaublich schwer.

00:20:37: Und das kenne ich von mir selber auch, also all das was im beruflichen Kontext vielleicht ganz gut geht und wo ich Familien vielleicht auch manchmal unterstützen kann, ist auf einmal etwas ganz anderes wenn ein das persönlich betrifft.

00:20:50: Also ne?

00:20:50: Wenn es die eigene Familie ist, dass die eigenen Eltern sind und da steht man und denkt okay ich weiß das ja alles und trotzdem ist es so unglaubliche schwierig weil natürlich was mit Verlusten zu tun hat eigentlich auch schon Abschied nehmen kann und vielleicht auch muss, solange noch jemand am Leben ist.

00:21:09: Also eben diese Momente zu genießen zum Beispiel.

00:21:13: Also ich fand den Titel dieser Gesprächsreihe zum schönen Tod, denn fand ich stark aber auch so ein bisschen provokant.

00:21:22: Gibt es überhaupt sowas wie einen schönen Tot?

00:21:25: Gute Frage!

00:21:26: Das ist eine der Fragen die wir eventuell in diesem Abend besprechen

00:21:30: wollen.

00:21:30: Okay ja gut okay

00:21:32: Also was heißt besprechen wollen?

00:21:33: Das soll das Format so ja nicht sein, dass wir Fragen vorgeben und es wird dann irgendwie in der Gruppe gesprochen.

00:21:38: Wir haben uns nur so überlegt, dass eben ein paar Fragen auslegen, so als Einstieg... Ja!

00:21:44: ...und die Idee war, dass die Menschen durch den schön greifig voraus durch den

00:21:51: schönen

00:21:52: Garten wandeln sitzen durften, wo wir die Veranstaltung machen und sich über diese Fragen austauschen können, die nehmen oder etwas anderes so unterhalten, wie sie natürlich wollen.

00:22:03: Aber eben eine dieser Fragen ist auch gibt es einen schönen Tod?

00:22:06: Ja.

00:22:09: Gute Frage!

00:22:11: Was meint ihr denn in dem Kontext vielleicht mit schön und was vielleicht auch nicht?

00:22:17: Geht's eher um Schönheit oder Würde, um Frieden, um Begleitung oder was steht dahin diesem Schönen?

00:22:24: Ich glaube tatsächlich dass dieses Schöne für jede Person etwas ganz eigenes und individuelles ist Und in meiner Fantasie hat das ganz viel mit Würde zu tun.

00:22:37: Aber das ist vielleicht für jemand anderes, ganz anderes und ich glaube es hat auch viel damit zu tun wie wir sozialisiert sind ne?

00:22:44: Also ist es was wo Familie dabei ist, ist etwas ganz Individuelles geht schnell und schmerzlos is ja was was viele sich wünschen.

00:22:53: aber die Frage ist ja immer wer beurteilt dass auch also was vielleicht für denjenigen der stirbt ein schöner Tod ist, ist ja nicht zwingend für die Angehörigen vielleicht schön.

00:23:05: Die hätten sich vielleicht was ganz anderes vorgestellt.

00:23:08: Was mir gerade noch einfällt, wenn du sagst, dass du es brokant findest?

00:23:14: Mir ging es auch lang so, das Wort schön in Verbindung mit Tod oder Sterben zu bringen.

00:23:19: Das heißt ja auch oft, dass war eine schöne Beerdigung.

00:23:21: Oder heißt es tatsächlich öfters sehr?

00:23:23: Ich habe schon ganz oft gesagt irgendwie das und die Begleitung war schön.

00:23:29: Jedes Mal bin ich dann selber über das Wort gestolpert.

00:23:31: Da hab' mich dann auch selbst wieder reflektiert, wenn ich gerade ein Gespräch hatte... gefragt oder das in Raum geworfen, darf man da als überhaupt schön sagen.

00:23:40: Und es kam immer wieder das Feedback vor allem von Menschen die auch Staubebekleidungen machen zum Beispiel, die gesagt haben doch ja!

00:23:46: Weil vor allen Dingen viele sagen dann halt auch und die Erfahrung habe ich auch gemacht dass ist letztlich was Schönes jemand hinüber zu begleiten wenn man es kann ganz schlecht erklären dann kriegt irgendwie auch etwas zurück.

00:23:57: Man ist da und kriegt etwas zurück.

00:24:01: schön, genauso wie eine Beerdigung schön sein kann wenn man nochmal zusammen lacht und zusammen weint.

00:24:07: Aber eben ein bisschen losgelöst von dem Begriff schön, wie man es halt normalerweise definieren würde.

00:24:13: oder auch ist jetzt im Grab schön weil das Blumenarangement schön ist?

00:24:18: Ja und nein ja so.

00:24:20: aber ich glaube das kann für jemanden der sich damit noch nicht auseinander gesetzt hat durchaus provokant klingen.

00:24:26: Das habe ich so überhaupt nicht gesehen.

00:24:28: tatsächlich

00:24:31: zu dieser Gesprächsreihe ein bisschen zurück.

00:24:33: Vielleicht könnt ihr den Zuhörnern dir mal so ein paar Hard Facts dazu geben?

00:24:38: Ihr plant den ersten Abend, wenn ich das Richter verstanden habe in einem geschlossenen blühenden Garten.

00:24:44: Warum war denn euch diese Ort wichtig?

00:24:47: Für uns war der Ort wichtig weil wir auch einen Kontrast setzen wollten zu diesem Thema was ja für viele sehr schwer ist und wir dachten durch einen schönen Blühenden Garten im Früh-Sommer kriegen wir einen leichten Kontrast gegeben und vielleicht wird es dann ein bisschen einfacher über dieses Thema zu sprechen.

00:25:08: Ja, und das war tatsächlich auch noch die Überlegung mit dem Übergang.

00:25:11: also wenn man wirklich von Übergängen redet sind ja auch die Jahreszeiten da im Winter stirbt alles fährt runter und im Frühling geht's wieder los.

00:25:19: und so ist ja eigentlich in allen Übergänge und keiner von uns auch die Religionen nicht wissen was nach den Winter kommt.

00:25:28: Der Frühling kommt immer!

00:25:30: Der Frühling kommt immer, wir zeichnen heute am zwölften Mai unser Gespräch auf.

00:25:36: Wann findet denn dieser erste Abend für eure Gesprächsreihe zum schönen Tod eigentlich statt?

00:25:41: Am

00:25:43: achtundzwanzigsten Mai.

00:25:44: Okay da muss ich mich ja richtig sputen dass sich die Folge dann noch schnell publiziert bekommen.

00:25:50: Ja bitte!

00:25:52: Aber mach's schön!

00:25:53: Wir geben uns hier gemeinsam Mühe.

00:25:57: Wo findet ihr das so?

00:25:58: ... im Detail statt mit Adresse und so oder... ... wo kann man denn noch mehr Infos bekommen?

00:26:04: Also Infos über uns.

00:26:06: Der Garten ist ... ... Mönner Banekstraße

00:26:08: oben an ...

00:26:09: ... bei der Feizburg, die Adresse würden wir dann ... ... beim Bedarf auf jeden Fall so weitergeben.

00:26:15: Es wäre auch schön wenn jemand Interesse hat, da kommen möchte ... ... der oder die das er sich bei uns melde damit wir auch ein bisschen einen Überblick haben wie viele Menschen kommen weil wir jetzt auch schon tatsächlich Einige Anmeldungen haben aber auch gesagt haben zu voll soll es auch nicht werden.

00:26:32: Aber

00:26:32: ihr wollt jetzt nicht zweihundert Leute da sitzen haben?

00:26:34: Oh!

00:26:36: Okay,

00:26:37: dann müsst ihr euer Konzept noch mal so ein bisschen anpassen.

00:26:39: Nee nee,

00:26:41: das wir einfach ein bisschen im Überblick haben wie viele Leute in dem Abend kommen vor allen Dingen weil wir auch gesagt hatten dass soll tatsächlich wenn's regnet uns nicht stattfinden.

00:26:48: Wir haben einen Ausweichtamin weil wir schon auch gesagt Haben dass wir wirklich gerne draußen machen möchten Falls am zweiten Ausweichtamin dann auch ins Wasser fallen soll, wollen würde.

00:27:00: Dann haben wir einen schönen Ausweichort drinnen.

00:27:04: Okay okay.

00:27:05: Genau und für alle die vielleicht am achtundzwanzigsten Mai noch nicht kommen können es soll und wird hoffentlich folge Termine geben wo wir dann sozusagen immer bekannt geben würden wo wir sind weil wir schon auch gerne sozusagen die Orte wechseln wollen um ein bisschen anderen Input zu kriegen.

00:27:23: Genau und das sind alle herzlich willkommen egal ob alt oder jung, ob vorerfahrung oder nicht.

00:27:31: Jede und jeder soll sich angesprochen fühlen im besten Fall.

00:27:36: Und wo kriege ich da jetzt so im Detail Infos?

00:27:38: Ihr habt gesagt ihr meldet euch bei uns.

00:27:40: Jetzt kennen euch ja vielleicht nicht alle und haben nicht so den direkten kurzen Draht oder eure Handynummer zum Anrufen.

00:27:46: Ja, das weiß ich jetzt nicht.

00:27:47: Hast du da irgendwie bei dem Podcast noch was?

00:27:51: Genau wir können in die Show Notes auf jeden Fall mal E-Mail Adressen reinpacken.

00:27:55: Und ansonsten über Kassagrander Foto kann man mich

00:27:59: tatsächlich einfach individuell eine E-mail schreiben zum Beispiel.

00:28:03: Ich würde gerne euch wissen ob ihr das greifen wir ganz gern voraus ja.

00:28:07: Ich weiss nicht ob du das in der Frage noch hast.

00:28:09: Prinzip wäre mir nicht so überlegt Das sind fortlaufende Format sein soll und in meinem ersten Abend wirklich erstmal ganz frei nur sprechen.

00:28:16: Miteinander sprechen, mal schauen wie es sich entwickelt.

00:28:19: Und wir hatten uns überlegt das eben, mal schaunen wie sie sich entwickelt und dass wir es eben gerne weitermachen wollen würden aber mal schauen, wie das dann läuft.

00:28:27: Vielleicht bleibt's bei dem Gespräch format vielleicht gibt noch irgendwelche Angebote darüber hinaus, das wird sich dann weisen.

00:28:34: tatsächlich

00:28:35: ja.

00:28:36: Ihr habt gerade schonmal so ganz kurz angesprochen ihr... Das soll dann ja auch nicht als klassischen Vortrag ablaufen.

00:28:41: Ihr habt kein festes Programm, sondern ihr wollt erstmal mit diesem Gesprächskarten starten.

00:28:45: Die hattet ihr mal so als E-Mailentwürfe glaube ich so ein bisschen zugeschickt und davon liegen auch welche auf dem Tisch.

00:28:53: Genau jetzt habe ich natürlich meine Frage vergessen.

00:28:55: Ahja genau Was kann denn eine gute frage öffnen was einen vortrag vielleicht nicht öffnern kann Weil ich glaube du hältst ja Conny auch sonst Vorträge zu diesem Thema?

00:29:08: Ja,

00:29:09: aber nicht nur genau.

00:29:12: Naja ein Vortrag würde ich sagen transportiert ja immer meine eigenen Vorstellungen und also bei dem Thema gibt es ja nicht logischerweise nicht nur meine Vorstellung sondern ganz viele unterschiedliche.

00:29:24: Und wir wollten eben gerade den Raum öffnen dass Leute sich auch sozusagen mit sich selber beschäftigen dürfen.

00:29:32: Wer will, darf ins Gespräch gehen.

00:29:34: Wer mag kann auch nur zuhören wenn es vielleicht für die einen oder den anderen am Anfang vielleicht auch... ...zu viel ist einfach mal auf sich wirken lassen.

00:29:44: und wir glauben schon durch diese Fragen auch wenn Menschen die sich gar nicht kennen miteinander ins Gesprächen kommen das dann so eigene Werte und Vorstellungen vielleicht auch nochmal konkreter werden.

00:29:54: weil im besten Fall fragt das gegenüber natürlich nach was meinst du damit Claudia?

00:29:58: Was ist denn jetzt für dich persönlich ein schöner Tod?

00:30:01: Ah ja, okay.

00:30:02: Für mich wäre das was ganz anderes also dass man dann vielleicht auch gemeinsam sozusagen ein bisschen tiefer in das Thema einsteigt?

00:30:09: Also ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass eigentlich eine Einstiegsfrage reicht und dann das Gespräch auch weiterläuft, dass man gar nicht weitere Fragen braucht wobei ich finde unsere Fragen sind super, die darf man sich gerne alle angucken.

00:30:24: Was mir bloß gerade noch einfällt.

00:30:26: rückwirkend noch auf eins was wir vorhin gesagt haben Es ist ja schon so, dass... also ich weiß nicht wie war die Frage?

00:30:34: Warte, warte.

00:30:35: Aber ich gebe die Antwort auf die... Oh Gott jetzt habe ich einen verzerrten Moment!

00:30:38: Eins zwei drei.

00:30:40: Also ich hab schon den Eindruck das in den letzten Jahren wirklich wieder mehr Thema geworden ist.

00:30:46: Du meinst es

00:30:47: tot?

00:30:47: Das Thema Tod, ja.

00:30:48: Ich hab zum Beispiel das Buch gekauft auf einer Messe Wie heißt sie nochmal?

00:30:52: Leben und Stauben glaube ich in Freiburg Und wo ist die noch?

00:30:55: Bremen?

00:30:55: In Bremen, aber die gibt's ja auch schon seit fünfzehn Jahren und mir nicht alles täuscht.

00:30:59: Aber ich glaube, das Thema kommt gerade immer mehr.

00:31:02: Weil sich immer mehr Menschen damit beschäftigen.

00:31:04: Ich denke aus ähnlichen Gründen wie wir das machen und wir sind jetzt auch neulich angeschrieben worden es gibt auch von der Nähe vom Allgäu machen welche auch so eine kleine Messe haben die letztes Jahr angefangen.

00:31:16: die wollen sie nächstes Jahr wieder machen.

00:31:18: also da passiert gerade schon auch relativ viel habe ich so.

00:31:22: den Eindruck kann natürlich auch sein dass ich mir mit kriege weil ich mich mehr damit beschäftige ist ja auch immer so in der Natur der Dinge, aber ich denke schon oder was denken wir wie?

00:31:30: siehst du das?

00:31:31: Da ist gerade schon wieder mehr in den letzten Jahren passiert.

00:31:35: Also finde ich auch es ist tatsächlich vor allem durch die ehrenamtliche Hospizbewegung ganz viel sozusagen Bewegungen drin und es passiert

00:31:44: mehr dass

00:31:45: der Tod wieder sozusagen mehr Normalität kriegt und mehr zum Leben dazugehört.

00:31:50: und trotzdem glaube Ganz viele Gesprächsreihen anbieten könnten zu diesem Thema, weil wenn die Leute sich mal trauen über dieses Thema zu sprechen ist es ganz oft auch so dass ganz ganz viele Fragen aufploppen.

00:32:06: Also manche ganz praktischer Natur, wie geht das überhaupt und was muss ich achten oder keine Ahnung um?

00:32:11: Was muss ich mich als Angehörige kümmern?

00:32:13: aber manchmal sind sie eben dann diese philosophischen Fragen spirituelle Fragen.

00:32:18: Was will ich denn für mich?

00:32:20: Fühle ich mich vielleicht eher dem Buddhismus zugehörig, wie du jetzt gerade vor erwähnt hast von deiner Freundin oder will ich so eine ganz klassische katholische Beerdigung?

00:32:29: oder was will ich dann überhaupt für

00:32:30: mich?".

00:32:32: Wenn ihr da so Leute einladet über den Tod und über Sterben zu sprechen hier öffnet daher schon auch ein sensibles Thema Wie bereitet ihr diesen Gesprächsraum so dann vor dass der sicher und respektvoll bleibt?

00:32:48: würde es sozusagen das als unsere Aufgabe sehen, aber auch als Aufgabe von jeder teilnehmenden Person.

00:32:56: Dass wir da nicht nur irgendwie so ein Safe Space haben sondern tatsächlich vielleicht sogar sowas wie ein Brave Space oder sogar noch mehr dass man mit all den Facetten sich zeigen darf und dass es... Es gibt ja sowieso an der Stelle wirklich keinen falschen und kein richtig Und dass man respektvoll einfach miteinander umgeht und sozusagen, das jeder in seiner Haltung und seiner Meinung und vielleicht auch seinen vielen Fragezeichen und Unsicherheiten und Ängsten da sein darf.

00:33:26: Das gegenüber damit respektfull umgeht.

00:33:29: Ich glaube schon auch, dass das Thema natürlich dazu einlädt, da sozusagen respektful miteinander umzugehen.

00:33:39: dass wenn jetzt einzelne Menschen kommen, die vielleicht besonders vulnerabel sind in dem Moment und das passiert ganz oft bei dem Thema.

00:33:46: Dass natürlich eigenes Erlebnis vielleicht auch nochmal hochkommt, wenn ich das so salopp formulieren kann, dass wir da sozusagen souverän genug sind oder erfahren genug sind mit den Leuten dann irgendwie ihren Raum zu geben und dass man vielleicht dann auch flexibel reagieren kann.

00:34:05: Deswegen ist auch unsere Idee Zumindest am Anfang keine zweihundert Teilnehmenden haben wollen, sondern eher einen überschaubaren Rahmen haben wollen.

00:34:14: Dass man tatsächlich auch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse, die ja wahrscheinlich an diesem Abend vielleicht auch sich zeigen werden gut eingehen kann.

00:34:22: Ja also ich denke schon auch... Also mich hat die Frage jetzt gerade in sofern über, also ich habe da jetzt gute Antworten geklärt weil ich hab jetzt ganzes Stammeln angefangen.

00:34:34: Aber tatsächlich mache ich mir da auch keine Sorgen, weil ich denke wir können das auch gut halten, weil wir auch wirklich Erfahrungen haben und der Rest wird sich zeigen.

00:34:44: aber ich mach mir da wirklich keine Sorge weil ich denk wirklich dass es so ein Thema ist.

00:34:48: Für wen ist dann der Abend gedacht?

00:34:50: Und für wen?

00:34:50: vielleicht auch er nicht oder nur mit Begleitung?

00:34:56: Ich

00:34:59: würde sagen, da gibt es keine Begrenzung.

00:35:06: Wir wünschen uns das Ganze möglichst inklusiv also viele verschiedene Individuen sozusagen die miteinander ins Gespräch kommen wie gesagt eben Leute die vielleicht ihre Erfahrungen mitbringen und eigentlich haben wir ja alle Erfahrungen dazu.

00:35:23: Die Frage ist immer nur, wie bewusst sind uns die vielleicht im Moment?

00:35:27: Und vielleicht kommt auch jemand wo eine Verlusterfahrung oder ein Sterbefall irgendwie ganz nahe und präsent ist und vielleicht kommt jemand der sich bisher nur theoretisch mit dem Thema irgendwie auseinander gesetzt hat und ich würde sagen alles davon okay und fein und darf sein.

00:35:44: Und

00:35:45: wir würden

00:35:45: uns wünschen, möglichst viele Menschen anzusprechen.

00:35:48: inzwischen was weiß ich sage mal ganz jung und ganz alt.

00:35:52: auch da gibt es irgendwie nichts wo wir die Grenze setzen wollen.

00:35:57: also ich werde persönlich auch schön wenn zum Beispiel sich kulturen mischen würden haben sie aber immerhin schonmal vier männer angemeldet.

00:36:06: ok ja

00:36:07: die Kulturen

00:36:09: Obwohl das nicht die Antwort auf deine Frage war, aber...

00:36:12: Ja doch schon auch.

00:36:13: Also ist doch okay.

00:36:16: Ihr habt mir im Vorfeld so ein paar Fragen geschickt und eine davon war wie möchte ich mich verabschieden?

00:36:22: Und von wem?

00:36:24: Warum sind das eine wichtige Frage?

00:36:28: Ich glaube aus meiner Erfahrung dass es total wichtig ist, dass man keine riesigen Schleifen mehr aufhat wenn man gehen muss.

00:36:39: Ich meine letztlich weiß ich nicht wie das ist wenn man stirbt.

00:36:44: Ich persönlich stecke gerade zum Beispiel einen totalen Übergang und es wird einfacher, seit ich die Schleifen schließe, mich eben von vielen Dingen verabschiedet habe.

00:36:55: Und das bewusst gemacht hab' und plötzlich wird der Übergangs leichter.

00:36:58: Und ich kann mir gut vorstellen dass es... ...ich kann mir das vorstellen, dass beim Sturben wenn's um den Tod geht auch so ist.

00:37:06: Und eben halt auch dieses Kann mir auch vorstellen, da sein das Umtreit vielleicht, wenn man nicht mehr richtig sprechen kann.

00:37:12: Ja was kann ja auch passieren?

00:37:13: dass man es geführt hat, man hätte gerne noch mal irgendwas gesagt oder eben sich irgendetwas bereinigt.

00:37:20: Ich denke das ist was ziemlich Wichtiges.

00:37:24: Man hat natürlich nicht immer die Zeit sich vorzubereiten weil ja nicht immer das so ist, dass eine gelange Krankheit vorausgeht oder dass man irgendwie langes Leben hat.

00:37:34: Deswegen ist natürlich auch total wichtig finde ich, dass man sich das bewusst macht.

00:37:38: ob da noch ein Schleif veroffent ist mit jemandem Die Frage stelle ich mir auch immer wieder.

00:37:41: aber dann denke ich habe da schon so Dinge offen.

00:37:43: Die möchte ich jetzt im Moment aber noch nicht klären.

00:37:46: Tatsächlich, ja?

00:37:51: Was sind denn Dinge die Menschen am Lebensende häufig noch geschäftigt?

00:37:54: aus deiner Perspektive Conny?

00:37:58: Spannenderweise die Themen, wie du vorher schon bevor wir hier angefangen haben erwähnt hast, nämlich tatsächlich die Themen Schuld und Scham.

00:38:07: Ich bin immer wieder

00:38:08: auch

00:38:09: überrascht und berührt, wie viele Menschen sehr wohl dieses Gefühl haben.

00:38:14: Ah da gibt es vielleicht noch eine Person oder vielleicht auch mehrere Personen bei denen muss ich mich nochmal entschuldigen oder den habe ich unrecht getan irgendwann mal in meinem Leben.

00:38:25: und manchmal kann man zumindest das Gefühl kriegen dass die Menschen an so einem friedlichen in Anführungszeichen sterben, tatsächlich so ein bisschen hindert bevor diese Dinge nicht erledigt sind oder die Schleifen nicht gezogen sind.

00:38:38: Das finde ich ganz spannend und es hat natürlich auch viel sozusagen wie gesagt mit meiner eigenen Fantasie damit zu tun was ist für mich ein schöner Tod?

00:38:48: Was wäre für mich eine würdevolle Sterben?

00:38:50: und da gibt's ja ganz unterschiedliche Fantasien.

00:38:54: Das sind und schon auch diese Themen, was ist mit Menschen die mir wichtig sind.

00:38:59: Und damit also alles, was Familie ist aber natürlich vielleicht auch weg von so klassischen Familienkonstellationen zu sehr guten Freunden oder so.

00:39:10: Manchmal sind es aber tatsächlich auch Haustiere, die extrem wichtig sind.

00:39:14: Also wer soll an meiner Seite sein?

00:39:15: Und wer nicht?

00:39:18: Wann immer ich mich drüber unterhalten habe, genau was ist denn sozusagen wichtig in den letzten Wochen und Tagen und Stunden?

00:39:28: Es sind eigentlich immer die Beziehungen zu anderen Personen.

00:39:33: Die tragfähig sind und die wichtig sind und nicht irgendwas anderes, dem wir manchmal im Leben so hinterherjagen.

00:39:43: Habt ihr da schon erlebt das Leute weil du es jetzt gerade als Beispiel gebracht hast sich dann tatsächlich nochmal aktiv bei Leuten entschuldigen.

00:39:52: Ich habe da jetzt irgendwie so ein Bild im Kopf.

00:39:55: vor fünfzig Jahren bei der Person XY, hab ich ABC irgendwie gemacht und das hat mich nie losgelassen und jetzt rufe ich den noch mal an.

00:40:07: So passieren solche Sachen?

00:40:08: Machen Leute das?

00:40:09: Ja, das machen Leute tatsächlich wobei man auch sagen muss... Man muss sich ein bisschen von der Idee auch verabschieden, dass am Lebensende immer alle Friedefreude Eierkuchen gemeinsam am Sterbebett sitzen.

00:40:22: Das ist vielleicht eher die Fantasie der begleitenden Professionellen oder so... Und es gibt die Menschen, die das schaffen und für die, dass auch noch ein wichtiges Bedürfnis ist.

00:40:33: Es gibt die anderen, die mit sich rumtragen, aber die nicht mehr zwingend aktiv werden oder so.

00:40:39: Vielleicht auch manchmal gar nicht mehr aktiv werden können, weil sie dafür schon zu schwach sind.

00:40:44: Aber da gibt's tatsächlich auch die ganze Bandbreite an Reaktionen und Verhaltensweisen.

00:40:52: Sollte ich doch nochmal ... Ne, brauche ich nicht mehr?

00:40:55: Oder das ist okay so?

00:40:58: Noch so eine andere Frage von euch, die ihr mir geschickt habt ist.

00:41:02: Wie möchte ich in Erinnerung bleiben?

00:41:05: Das klingt erstmal einfach aber ich glaube da steckt schon auch ne heftige Tiefe drin.

00:41:10: Was kann denn zu einer Frage bei Menschen auslösen?

00:41:13: hab dir das schon Erfahrung gemacht?

00:41:14: Achso?

00:41:14: und kleine Einschub falls jemand ein Hund im Hintergrund hört Der ist wahrscheinlich gerade im Treppenhaus draußen Von deiner Nachbarn.

00:41:21: Ich habe mich grad tatsächlich auch gefragt wer bellt den hier?

00:41:24: Niemand, auch niemand von uns drei auf jeden Fall.

00:41:27: Ich kann ja zwar so Dove-Sounds einspielen aber kein Hund.

00:41:35: Ja genau wieder zurück zum Thema.

00:41:36: also wie möchte ich in Erinnerung bleiben?

00:41:38: Ich habe mich offen gestanden mit dieser Frage überhaupt nicht beschäftigt.

00:41:42: Okay.

00:41:42: Ich fand die Klang einfach gut

00:41:44: und die wollt ihr dann halt besprechen.

00:41:46: Und

00:41:46: es ist tatsächlich so.

00:41:47: nicht alle Fragen die wir da gestellt haben zumindest kann ich für mich sprechen hab ich selber schon total durch.

00:41:54: Aber ich habe ja auch selber Lust auf den Gesprächsabend.

00:41:58: Ich habe jetzt gedacht, du sagst, ich hab ja selber Lust oft tot!

00:42:06: Wer weiß?

00:42:07: Okay, gut...

00:42:08: Ich gehe davon aus dass am achtundzwanzigsten fünften alle wieder schön nach Hause gehen nach unserem hoffentlich tollen Abend.

00:42:16: Ach so!

00:42:17: Es gibt kein Pilzgericht.

00:42:21: Was würdet ihr denn Menschen raten die sagen, ich möchte mich mit dem Tod beschäftigen aber ich weiß überhaupt nicht wo ihr anfangen soll

00:42:30: Der soll einfach der oder die am achtendzwanzigsten zu unserer Gesprächsrunde kommen.

00:42:35: Okay, guter Anfang.

00:42:38: und ansonsten es gibt total viele Bücher zum Beispiel

00:42:43: Und Buch ist ja irgendwie dann vielleicht auch gut stelle ich mir vor weil das kann ich erstmal mit mir alleine ausmachen Oder auch nicht weil ich kann's ja auch mit jemandem zusammenlesen.

00:42:53: Ich glaube es kommt so ein bisschen drauf an um was es geht wenn man sich damit beschäftigen will wenn es tatsächlich direkt um Krankheit sterben geht, dann kann man sich ja an Beratungsstellen wenden und ansonsten der Tod ist ja auch sehr spektrisch.

00:43:10: Ich dachte auch gerade also es gibt ja unglaublich viele unterschiedliche Medien sozusagen sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

00:43:18: Also ich selber wird auch immer zum Buch greifen, aber mir fallen auch irgendwie ganz viele Filme zum Thema ein oder eben.

00:43:25: also will ich was ganz Praktisches wissen und gehe vielleicht zum Vortrag?

00:43:29: Also auch da würde ich vielleicht nochmal hinweisen auf die Hospizgruppen in Ravensburg und Weingarten, die auch immer ein spannendes Programm haben für allen möglichen Themen rund um Krankheit tot und sterben zb Aber auch, glaube ich eben.

00:43:43: Also was ist mit meiner Spiritualität?

00:43:45: Ist vielleicht eine Kirche oder meine Religion oder was auch immer das ist?

00:43:49: gibt es da jemanden mit dem ich drüber sprechen kann?

00:43:52: also auch da ist ja so dass irgendwie die Religionen sich schon auch tiefergehend mit diesen Themen beschäftigen und Ich würde ja auch sagen, also das was wir am achtendzwanzigsten Fünften anbieten.

00:44:02: Das kann man ja durchaus auch mal mit seiner Familie und seinen Freunden machen.

00:44:06: Also überhaupt diese Themen mal zu vorsichtig vielleicht so besprechen sich anzunähern eben mit diesen Fragen Was will ich denn eigentlich für mich?

00:44:15: Bei mir in der Familie war es so als ich mich mit meinen Geschwistern unterhalten habe über dieses Thema.

00:44:20: was glauben wird oder was hat jeder von uns für eine Vorstellung?

00:44:24: wie will ich beerdigt werden?

00:44:25: Also schon allein das will ich ne Erdbestattung eine Feuerbestattung und brauchst für mich einen Platz auf dem Friedhof, der schön mit Blumen geschmückt ist als Erinnerungsort oder kann ich mich ohne einen speziellen Ort an anderen Menschen erinnern.

00:44:40: Also was braucht es dafür?

00:44:41: Solche Dinge finde ich, darf man sich auch schon ran trauen.

00:44:47: und spätestens wenn wir im Freundes- und Familienkreis sozusagen im Todesfall konfrontiert ist, sind das ja auch Themen die aufploppen.

00:44:56: Und dann wird meistens drüber gesprochen aber häufig eben nicht im Vorwege wo es vielleicht alles ein bisschen entspannter zu besprechen wäre und vielleicht auch manchmal mit weniger Emotionen glaube ich nicht weil das ist ein emotionales Thema aber vielleicht einfach mit mehr Zeit und mit mehr Ruhe und auch ein bisschen mehr Leichtigkeit.

00:45:20: Da fällt mir gerade ein Apropos Leichtigkeit.

00:45:22: Der hinten ist mein Schlüsselbund.

00:45:24: Also der ist da halt dahinten, ich erzähle es euch einfach kurz was da dran hängt.

00:45:28: Da hängt nämlich einen Schlüsselanhänger dran und den habe ich letztes Jahr mitgenommen bei dieser Messe Und ich hab tatsächlich noch nicht geschafft da rein zu gucken.

00:45:35: Da war so'n Stand mit durch drei jungen Mädels und ich richtig im Kopf hab und die haben TikTok-Kanal Kleine Clips zum Thema Tod.

00:45:43: Mehr kann ich jetzt gar nicht darüber sagen, weil ich noch gar nicht reingeguckt habe was ich aber nachher machen werde.

00:45:47: In den Schlüsselanhänger?

00:45:48: Ja genau da werde ich nachher rein starren und schauen was passiert.

00:45:52: Aber eben nur so.

00:45:53: apropos wo kann ich mich informieren?

00:45:55: auf TikTok.

00:45:57: Das Thema Tod findet auch in Nichtsozialen Medien statt.

00:46:07: Ich versuche ja immer ein bisschen... Das macht ja diesen Podcast vielleicht auch aus, diese hyper lokale Ravensburg Perspektive so ein bisschen einzunehmen.

00:46:15: Und mir kam da so ein Gedanke.

00:46:18: Ravensbruck wächst ja an und für sich.

00:46:21: Und das heißt viele Menschen ziehen auch neu hierher.

00:46:24: Dann haben die nicht unbedingt immer so ein enges soziales Umfeld.

00:46:29: Die sind hier nicht unbedingt verwurzelt.

00:46:32: Die müssen jetzt nicht einsam sein.

00:46:34: aber wenn es dann so ans Eingemachte geht oder In dem Fall Tod, vielleicht mal relativ spontan kommt oder so.

00:46:41: Dann hast du eben kein Netz.

00:46:43: und was glaubten ihr?

00:46:45: Wir können hier als Stadtgesellschaft dafür sorgen dass Menschen in Krisen, in Krankheit, in Trauer oder auch am Lebensende nicht alleine bleiben.

00:46:53: Was können wir denn hier sofort konkret tun?

00:46:56: oder was würden da vielleicht schon getan?

00:46:58: Boah, da hast du jetzt aber viel in einen

00:47:01: Hut gepackt.

00:47:01: Ach so!

00:47:02: Ich hab gedacht das wäre ein stängender Gedanke gewesen.

00:47:05: Also ich glaub Einsamkeit an sich ist schon ein Riesenthema.

00:47:09: Ja ja,

00:47:09: das meinte ich jetzt gar nicht ne?

00:47:10: Sondern ich meine tatsächlich den Sterben selber.

00:47:16: glaube, was wir

00:47:17: als

00:47:18: Stadt oder Gemeinde oder Gemeinschaft tun könnten ist erstmal dass jede und jeder bei sich selber anfängt und vielleicht auch seine eigene Scheu überwindet.

00:47:28: Und wenn ich weiß das von meiner Nachbarin gerade der Mann gestorben ist, dass ich mich einfach traue diese Person anzusprechen Ich glaube, ganz häufig passieren diese Gespräche nicht aus dieser großen Angst raus.

00:47:41: Irgendwas falsch zu sagen.

00:47:42: Also ich habe das selber erlebt beim Todesfall in meiner Familie.

00:47:46: Da wusste ich ganz genau mein Gegenüber weiß das und die Leute haben mich nicht darauf angesprochen weil sie, glaub ich überfordert waren mit der Situation.

00:47:53: Und ich denke mir aber dass schlimmste was passieren kann ist Das vielleicht sozusagen am Schluss alle weinen oder so.

00:47:59: Aber ist es Das ist ja eigentlich gar nicht schlimm, das ist ja vollkommen der Situation angemessen.

00:48:04: Und dann kann ich ja auch... Also wenn Claudia weint, kann ich so zu sagen also ich werde sie nicht trösten können weil es was Untrückbares ist.

00:48:10: aber ich kann versuchen und wenn's nur fünf Minuten sind fünf Minuten für Claudia da zu sein und das finde ich könnte schon mal jeder und jede einzelne machen.

00:48:21: Und ich glaube auch, wir brauchen eben wieder diese Kultur hinzu mehr sozusagen.

00:48:26: Der Tod gehört zum Leben dazu und wir können das integrieren und eben sowas wie Hospiz-Initiativen und so zu unterstützen.

00:48:37: Ich fände es eine schöne Idee wenn wir das interkulturell und interreligiös irgendwie nochmal ein bisschen besser hinkriegen würden.

00:48:44: in Ravensburg Es gibt ja viele unterschiedliche religiöse Gemeinden Und natürlich haben vielleicht alle so ein bisschen eine andere Idee, was ist Gutes Sterben in Anführungszeichen.

00:48:58: Aber wie kann man da auch sozusagen übergreifend arbeiten?

00:49:01: Das machen ja auch viele schon und ich glaube tatsächlich dass es durchaus viele Angebote gibt.

00:49:08: Ich sage jetzt mal nochmal Hospizvereine und

00:49:10: Trauercafés.

00:49:11: Genau Trauercafés gibt's wo jeder eigentlich hingehen kann...

00:49:16: Trauercafe?

00:49:17: Sorry, wenn ich da kurz einhaken.

00:49:18: Macht nichts ist ein meistens offenes Angebot wo eben trauere Menschen hingehen können, wo sie andere traurende Menschen treffen, wo man einfach auch darüber sprechen kann.

00:49:29: wie geht's mir gerade?

00:49:30: was ist vielleicht gerade besonders herausfordernd in meiner jetzigen Situation?

00:49:34: und das Schöne ist dadurch dass die menschen ohne dass sie sich meistens vorher großartig kennen.

00:49:40: Ja genau wissen, Claudia ist jetzt in einer ähnlichen Situation wie ich dann ist meistens schon sozusagen so eine Grundkommitment irgendwie da oder eine Beziehung da dass sich mich vielleicht auch traue Sachen anzusprechen die ich bei anderen Menschen nicht anspreche weil Trauerende erleben das finde ich auch relativ häufig dass sozusagen der die die Menschen drum herum ja relativ schnell wieder in den normalen Alltags sozusagen kommen und sie als trauernd typische Person ja überhaupt nicht, weil die sich alles verändert hat.

00:50:11: In den meisten Fällen und dann auch da wieder so einen geschützten Rahmen zu finden wo man über sich und seine Trauer reden kann.

00:50:19: Gibt es ganz häufig bei den Hospizvereinen?

00:50:21: Gibt's ganz häufig aber auch an Kirchengemeinden angebunden gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.

00:50:29: was wünscht ihr euch denn für euren ersten Gesprächsabend Zum schönen Tod.

00:50:43: Ich würde mir wünschen, dass Menschen nach Hause gehen und wirklich was mitnehmen konnten und es weiter tragen eben.

00:50:51: Dass das vielleicht ein bisschen einfacher wird über den Tod zu sprechen?

00:50:56: Ich weiß von ein paar die sagen haben sie so noch nicht gemacht.

00:51:01: Sie freuen sich darauf da eine Öffnung zu kriegen und ich würde mich wünscht, dass es ein bisschen weiter getragen wird Tatsächlich.

00:51:08: Weil ich glaube, was wirklich ganz wichtig ist und mir das, was Conny gerade auch angesprochen hat, dieses irgendwie, was man als Einzelner machen kann, wenn man das mitkriegt eben einfach da sein, aber ich glaube da liegt eine ziemliche Herausforderung weil viele inklusive bei mir selber, man muss das Gefühl, ich muss jetzt gleich ein Aktionismus ausbrechen Ich muss den...ich muss jetzt irgendwas tun oder ich muss unterstützen nicht, muss den Schmerzen nehmen oder sowas, aber oft reicht es ja schon mal zu benennen, das anzusprechen Und dazu sein, und das muss man allerdings auch selber erst mal aushalten können.

00:51:38: Aber überhaupt dass man schonmal so weit kommt braucht es ja auch eine bisschen Eröffnung wenn die Tür noch ganz zu ist.

00:51:46: Deswegen würde ich mir wünschen dass die Türen ein bisschen aufgeht genau.

00:51:50: Um bei Bildlich zu sprechen.

00:51:52: Ja und ich würde mir wünschten dass die Menschen vielleicht... Auch im bildlichen Sinne irgendwie für sich so eine kleine Saat, ne kleine Pflanze mit nach Hause nehmen.

00:52:02: Wo sie merken, ah ja das ist vielleicht sozusagen ein Aspekt, mit dem möchte ich mich ein bisschen tiefer gehen da beschäftigen.

00:52:08: damit möchte ich darüber möchte ich mit meinem Mann und meiner Partnerin, mit meiner Freundin meinen Kindern sprechen Und dass es sich so ein bisschen weiter verbreitet.

00:52:19: Okay Ich hab... Mit einer Arbeitskollegin da drüber gesprochen, dass ich jetzt hier den Podcast mit euch aufzeige und dann hat die zu mir gesagt, ah ja das ist spannend.

00:52:30: Meine Mutter war bei einem letzten Hilfekurs.

00:52:36: Und Conny nickt schon direkt.

00:52:38: was ist denn das?

00:52:39: Conny nickt direkt und sagt es eine super Sache, das ist tatsächlich ein ganz niedrig-schwelliges Angebot für... Da sind wir wieder bei Ravensburg sozusagen für alle Menschen, die irgendwo leben.

00:52:51: Wo einem ganz kompakt an einem kurzen Vormittag oder Nachmittag sozusagen analog zur ersten Hilfe ganz niedrig-schwellig beigebracht wird... Was kann ich denn als Conny tun

00:53:03: wenn

00:53:04: was weiß ich ne Freundin schwer krank ist und

00:53:07: stirbt?

00:53:08: Wenn meine Oma stirbt, wenn meine Mutter stirbt ...wenn mein Partner stirbt so ganz einfache sozusagen Hinweise oder tatsächlich auch Tätigkeiten, die man ausführen kann um die sterbende Person zu unterstützen.

00:53:22: Weil es ja häufig tatsächlich auch Berührungsängste im wahrsten Sinne des Wortes gibt dass man denkt man kann wahnsinnig viele falsch machen und natürlich kann man auch was falsch machen.

00:53:31: aber man kann auch ganz viel richtig machen und Menschen vielleicht so ein bisschen den letzten Weg leichter machen oder nicht noch schwerer als er vielleicht eh schon ist.

00:53:44: Und es sind super Kurse, die gibt's ganz oft auch angeboten.

00:53:47: Auch von den Hospizvereinen zum Beispiel oder manchmal auch von der VHS oder so wo jeder hingehen kann und sich sozusagen ein bisschen Wissen aneignen kann.

00:53:58: Okay letzte Hilfekurse ja ist mir hängen geblieben auf jeden Fall und dann ist mir noch sowas untergekommen.

00:54:06: jetzt bei der Recherche natürlich so'n bisschen.

00:54:08: Das Thema Patientenverfügung haben meine Eltern mir auch schon öfter gesagt, hast du das?

00:54:12: Dann habe ich nicht.

00:54:15: Und Vorsorge und so was muss man denn da klären?

00:54:20: wann wie wo und kann man das auch irgendwie machen ohne sich die ganze Zeit damit so schwer auseinanderzusetzen.

00:54:28: Oh Gott, es wird ja immer mehr.

00:54:29: Nein, abender!

00:54:30: Infoabende

00:54:32: nicht.

00:54:33: Ganz ein Nächte.

00:54:33: Am Volante aus Piesverein, da gibt's Info-Abende bzw.

00:54:36: knapp zwei Stunden, zweieinhalb Stunden.

00:54:38: Manchmal auch an Krankenhäusern, also sicher auch an der OSK und so.

00:54:45: Großes Thema.

00:54:45: damit könnten wir wahrscheinlich

00:54:47: noch... Noch ein Podcast?

00:54:48: Genau.

00:54:48: Okay ich verstehe.

00:54:50: finde ich aber persönlich total wichtig, weil es eben wiederum dieses geht.

00:54:54: Was will ich an meinem Lebensende?

00:54:56: Und was will ich zum Beispiel auch wenn ich schwer krank bin und nicht in der Lage bin mich verbal zu artikulieren also wenn ich jetzt draußen auf der Straße von einem Lkw überfahren werde, was sollen die überhaupt mit mir machen?

00:55:07: soll alles gemacht werden?

00:55:08: soll irgendwie nur abgestuft etwas gemacht werden oder so?

00:55:12: da haben Menschen manchmal ganz grobe Ideen was sie haben wollen und was nicht.

00:55:17: Aber da geht's eben das sozusagen ein bisschen detailliert runterzubrechen.

00:55:21: und es ist eine unglaubliche Hilfe, wenn man sowas hat für sozusagen behandelnde Ärztinnen- und Behandlungsteams.

00:55:30: Weil je mehr da drin steht auch über meine persönlichen Werte, desto eher können die rausfinden was will?

00:55:37: Was is den Fabian für ein Mensch?

00:55:39: Was ist prägen für denen?

00:55:40: Was hat der für Werte um dann herauszufinden?

00:55:43: Ist das was wir da tun tatsächlich im Sinne von Fabian oder hätte er sich etwas ganz anderes vorgestellt?

00:55:49: Okay, das

00:55:51: heißt aber auch wieder sozusagen also eine Patientenverfügung wäre ich verschriftliche zum Beispiel was sich z.B.

00:55:58: am Lebensende will oder nicht will möchte ich noch mal reanimiert werden solche Sachen oder nicht und ne Vorsorge voll macht ist Ich suche mir die Personen raus die für mich entscheiden soll.

00:56:08: in meinem Sinne Das ist das Wichtige wenn ich nicht mehr selber für mich entscheiden kann.

00:56:16: Ganz häufig ist es so, dass Ehe-Partner oder überhaupt Partnerinnen sozusagen ja einander wählen.

00:56:22: Manchmal ist das aber glaube ich gar nicht sozusagen zu empfehlenswert weil natürlich der die wichtigste Person in meinem Leben will ja nichts wingen sozusagen, dass sich sterbe und hat eine eigene Agenda und eigene Bedürfnisse und kann die dann tatsächlich meine Wünsche umsetzen?

00:56:39: Oder hat sie dann schlechtes Gewissen?

00:56:40: Und dann sind wir wieder bei Schuld und Scham und solchen Geschichten.

00:56:44: Okay, ich merke es ist auf jeden Fall nochmal ein ganz neues Thema und...

00:56:50: Gut dass wir darüber gesprochen haben.

00:56:51: Meine liegt nämlich da hinten auf meinem Stapel, weil ich meine Schwester zusammen durchgemacht auch mit der Vorsorge vollmacht.

00:57:01: Ich muss nur unterschreiben und ich muss noch einen Ding ausführen.

00:57:03: die liegt ja aber auch schon seit dem Dreivierteljahr.

00:57:05: also ich habe heute Abend noch zu tun mit meinen Schlüssel-Anhänger anstarren und die Unterschrift setzen.

00:57:14: Eine abschließende Frage.

00:57:15: Hat die Beschäftigung mit dem Tod euch lebensfroher gemacht?

00:57:19: Ja, unbedingt!

00:57:28: Spannend.

00:57:29: Warum haust du da direkt so ein fettes Jahr heraus?

00:57:33: Weil ich wirklich unglaublich

00:57:39: viel

00:57:40: von den Menschen mitgenommen habe, die ich einen Stück sozusagen begleiten durfte Und da bin ich wieder bei diesen kleinen Momenten, die so wichtig sind für unsere Leben und dass man die genießen soll im Hier-und-Jetzt.

00:57:55: Das habe ich auf jeden Fall gelernt das es sich eigentlich selten lohnt was wahnsinnig lange aufzuschieben sondern wenn du irgendwas machen willst dann mach's jetzt!

00:58:09: Deswegen würde ich sehr wohl sagen bin ich lebensfroher und ich kann das total genießen und weiß auch was ist.

00:58:17: Privileg ist, dass ich hier zu sitzen und reden kann.

00:58:22: Und selbstständig nach Hause gehen kann.

00:58:26: Ja

00:58:26: das finde ich voll schön!

00:58:31: Das war's für heute bei richtig gutes Zeug.

00:58:34: euch vielen vielen lieben Dank fürs Zuhören und ein großes Dankeschön geht natürlich auch an meine Gäste Claudia Casaganda Konni Lavach für das offene Gespräch, euren Mut und ein Thema in die Mitte unserer Gesellschaft zu holen.

00:58:48: Das uns alle betrifft aber manchmal vielleicht ein bisschen Angstscham und behaftet ist und irgendwie im Hintergrund stattfindet.

00:58:57: Wenn euch diese Folge gefallen hat wenn ihr Lobkritik oder Themenvorschläge habt dann schreibt uns total gerne an hallo at kapuziner.info.

00:59:05: Wir freuen uns auf eure Nachrichten!

00:59:09: Tschüss!

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